Schweizer Monat
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Ökonomen wie Bürokraten, Analysten wie Redaktoren, Politiker wie Banker: Sie alle trachten nach grösstmöglichem Gewinn, ohne für allfällige Schäden zu haften. Leben wir in einer Gesellschaft von «Arschlöchern» (Taleb)? Wir finden, dass der folgende Essay wichtige Antworten liefert und Vorschläge bietet, um Risikoträger zu honorieren. Der anspruchsvolle Text sollte von allen Menschen gelesen werden, die von risikofreudigen Unternehmern profitieren. Also besonders von Ökonomen, Bürokraten, Analysten, Redaktoren, Politikern und Bankern.
Von Nassim Nicholas Taleb, Claudia Mäder, Constantine Sandis, Jan Meyer-Veden

Nassim Nicholas Taleb, photographiert von Jason Aldon / eyevine.

Die Chancen, wohlüberlegt zu handeln, steigen deutlich, wenn wir uns mit unserem Nichtwissen auseinandersetzen. Daher ist es für unser persönliches und soziales Leben – von Gesundheits- und Sicherheitsmassnahmen bis zu Politik und Glücksspiel – von höchster Wichtigkeit, dass wir uns mit unserer Ignoranz befassen. Wie aber sollen wir in Anbetracht der ganzen Ungewissheit handeln, die verbleibt, nachdem wir uns unseres Nichtwissens bewusst geworden sind? Von...
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In uns allen warten Geschichten bloss darauf, erzählt zu werden. Um sie aufzuspüren, so der Schriftsteller Klaus Merz, ist die Auseinandersetzung mit bildender Kunst besonders fruchtbar. Zum Er- und Auffinden seiner Texte reist er bis heute zu den Künsten und Künstlern der Welt, die Initialzündung aber kam im Aargau – während eines Engagements als Kinderhüter in Jugendzeiten.
Von Michael Braun, Klaus Merz

Heinz Egger: Porträt K.M., 1996.

Der Untertitel von «Das Gedächtnis der Bilder», deinem soeben erschienenen Buch, ist von demütiger Sachlichkeit. Es werden «Texte zu Malerei und Photographie» angekündigt, eigentlich müsste es aber «Texte mit Malerei und Photographie» heissen – denn das Buch lebt vom Korrespondenzcharakter der darin versammelten Texte, Bilder und Photographien. Auf dem Umschlag des Buches findet man auch gleich den Satz: «Ohne den Bildbetrachter...
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Bürgerliche Mehrheiten – aber sozialdemokratische Agenda: Wie es dazu gekommen ist. Was das bedeutet. Und wie es wieder in die andere Richtung ginge. Eine Handvoll selbstkritische Überlegungen.
Von Ulrich Pfister

Gerhard Pfister, zvg.

Es gibt kaum ein anderes europäisches Land, das so lange und ununterbrochen in Regierung und Parlament über deutlich nominell bürgerliche Mehrheiten verfügt hat wie die Schweiz. In der Regierung sitzen seit den 1950er Jahren des letzten Jahrhunderts zwei Sozialdemokraten stolzen fünf Bundesräten mit bürgerlichem Hintergrund gegenüber. Im Ständerat ist ein gutes Viertel der Sitze von Linken besetzt (wobei anzumerken bleibt, dass es noch vor zehn Jahren...
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Von Niko Stoifberg, Christina Baeriswyl
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Wir sind junge Vertreter bürgerlicher Parteien. Wir lieben die sachliche Debatte. Und wir widersprechen einander in vielen Dingen. Doch haben wir genug von Grabenkämpfen. Deswegen konzentrieren wir uns in einem gemeinsam erarbeiteten Minimalkonsens auf das, was eint statt trennt.
Von Brenda Mäder, Simon Scherrer, Lukas Weinhappl, Andri Silberschmidt, Beni Riedi, Patricia Mattle, Lukas Lanzrein, Laura Dittli
Wir haben genug von Scheindebatten und Profilierungskämpfen im bürgerlichen Lager! Je näher die eidgenössischen Wahlen rücken, desto stärker reduzieren sich die politischen Diskussionen auf Zugehörigkeitsbekenntnisse, Allianzerwägungen und, fast überwiegend, auf die Klärung der Frage, wer denn eigentlich genau der Feind einer zukunftsfähigen Schweiz sei.
Da gibt es jene, die glauben, die Schweiz befinde sich in Rückentwicklung zum... » Mehr
Von Markus Fäh, Andreas Oertli

Foto von Fotalia.

Liebe Leserinnen und Leser!
Dies ist Ihr Glückstag: Heute lesen Sie unsere letzte Kolumne «Zur Lage...»
Wir geben ohne Vorankündigung folgendes bekannt: Wir heben nicht die Franken-Untergrenze auf, sondern wir legen eine definitive Kolumnen-Obergrenze fest. Zwanzig. Keine Zeile mehr.
Wir bitten um Verständnis, dass wir bis vor kurzem immer wieder versicherten, eisern an der Verteidigung der nach oben offenen Obergrenze festzuhalten. Aber ein solch schwerwiegender...
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Wie Sie Ihre Kinder erziehen, ist nicht Ihre Privatsache. Sex haben will gelernt sein. Und worin Ihr persönliches Glück besteht, sagen Ihnen freundlicherweise angebliche Experten. Das finden Sie okay? Dann sollten Sie John Locke lesen. Dringend.
Von Brendan O'Neill
Zunächst möchte ich sagen, dass ich «Nanny-Staat», diesen modischen Begriff für den überfürsorglichen Staat, eigentlich verabscheue.Zum einen finde ich ihn daneben, weil ich meine eigene Nanny, so nannten wir meine Grossmutter, ziemlich gern hatte. Ich mochte sie nicht zuletzt deshalb so sehr, weil sie das absolute Gegenteil des Nanny-Staats war. Ihr tägliches Frühstück bestand aus einer Flasche Starkbier. Sie ass immer nur altes Brot, weil es...
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Unfrei sind wir alle. Und zwar nicht wegen staatlichem Nudging.
Von Benjamin von Wyl

Benjamin von Wyl, fotografiert von Diana Pfammatter.

In seinem Artikel «Schauen Sie in den Spiegel!» forderte mich Brendan O'Neill dazu auf, in den Spiegel zu schauen. Nicht im Spiegel, sondern bei John Locke sollte ich lesen können, weshalb Staaten, die für frühkindliche Betreuung eintreten, meine Unfreiheit vergrössern.
Ich habe das bei John Locke nachgelesen. Trotzdem bin ich weiterhin der Meinung, dass sich O'Neill bloss über ein partikuläres Randphänomen unserer Unfreiheit enerviert. Ja, wir...
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Von Ulrich Zwygart

Foto von Fotalia.

Die Kleinen- und Mittleren Unternehmungen (KMU) sind selten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es liegt wohl weniger daran, dass ihre generellen Leistungen zu Gunsten von Wirtschaft und Gesellschaft nicht geschätzt würden. Vielmehr findet vieles unterhalb dem Radar der Medien und der Wissenschaft statt, insbesondere wenn es um Führungsfragen geht. An dieser Stelle möchte ich deshalb über zwei verborgene Grosstaten von KMU berichten. Beim ersten handelt es sich um einen...
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